letztes Update: 25. Januar 2012
lab4med/DISIFIN Updates

a warm welcome to Nuntiya Khobarun (zusammen mit dem Firmengründer Rolf Georg), unsere neue Managerin für die Region Südost-Asien. Mit Ihren sehr guten Qualifikationen wird sie die Region zusammen mit Mark F. Langenauer (CEO lab4med) betreuen und die Region weiter ausbauen.
Aktuelle Informationen zu Legionellen
So sicher ist unser Trinkwasser (Focus)

Legionellen kommen ganz natürlich im Süsswasser vor. Allerdings ist dann die Konzentration so gering, dass sie keinen Schaden anrichten. Gefährlich wird es erst, wenn die Lebensbedingungen für die Bakterien optimal sind, denn dann vermehren sie sich explosionsartig. Das geschieht bei Temperaturen zwischen 30 und 45 Grad.
Wie gefährlich sind Legionellen im Trinkwasser?
Eine Ansteckung mit Legionellen erfolgt über einatmen, meist in der Dusche, denn die Bakterien müssen in die Atemwege gelangen, um Infektionen auszulösen. Einmal in die Lunge gelangt, können Legionellen eine lebensgefährliche Lungenentzündung, die Legionärskrankheit, hervorrufen. An ihr erkranken in Deutschland bis zu 10'000 Menschen pro Jahr, 1'000 sterben daran. Experten vermuten jedoch, dass eine grosse Zahl an Todesfällen durch Lungenentzündungen ebenfalls unerkannt auf das Konto des Erregers gehen. Weiterlesen...
AKW Leibstadt: Legionellen im Kühlwasser

Das Atomkraftwerk Leibstadt im Aargau kämpft gegen gefährliche Legionellen-Keime im Kühlwasser. Die Legionellen, im Wasser lebende Stäbchen-Bakterien, sind Erreger der Legionärskrankheit und anderer Infektionskrankheiten. Die Bakterien kommen in zahlreichen Arten vor und sind weltweit in Oberflächengewässern und im Boden verbreitet. Sie können auch in Duschen, Schwimmbädern oder Saunen auftreten.
Die Entwicklung der Legionellen-Keime sei in den letzten Wochen eng überwacht worden, teilte die Kernkraftwerk Leibstadt AG (KKL) mit. Die Konzentration der Keime sei vorübergehend wieder angestiegen und habe zeitweise die empfohlenen Richtwerte des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) überschritten.
Aktuell werde jedoch keine erhöhte Konzentration gemessen. Ende August waren die Bakterien im Kühlwasser erstmals mit chemischen Desinfektionsmitteln bekämpft worden.
Erreger von Infektionskrankheiten
Das Problem sei noch nicht gelöst, sagte KKL-Mediensprecherin Karin Giacomuzzi. Die Keime würden auftauchen und wieder verschwinden. Man sei von Rechts wegen aufgefordert, die Keimzahlen längerfristig auf niedrigem Niveau zu halten. Weiterlesen...
Aktuelle Informationen zu Gesundheit und Hygiene
Gang auf Autobahn-WC ein Risiko

Ein Test von 77 Autobahn-Tankstellen in 11 Ländern Europas brachte zahlreiche, zum Teil krankheitserregende Keime zum Vorschein. Punkto Hygiene besteht ein beachtlicher Nachholbedarf.
In der Schweiz trifft dies ganz besonders auf die Tankstellen auf den Raststätten in La Côte, Würenlos Nord, Grauholz Süd und Saint Bernard zu. Das Verbesserungspotenzial sei gross, schreibt der Touring Club Schweiz (TCS) in einer Mitteilung vom Dienstag. Er machte den Test zusammen mit seinen europäischen Partnerclubs.
Es wurden «Abklatschproben» genommen und im Labor analysiert. In den meisten Toiletten habe man mangelnde Hygiene festgestellt, sagte TCS-Tester Olivier Caspar auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Manche Toiletten seien optisch sauber gewesen, aber mit Keimen verunreinigt. «Bei manchen war beides schlecht.»
Man habe Fäkalkeime gefunden, welche Durchfall verursachen können, führte der TCS-Experte aus. Ebenfalls festgestellt worden seien Wundinfektionserreger.
Insgesamt rangiert die Schweiz mit dem Gesamtergebnis «ausreichend» im europäischen Mittelfeld. In der Deutschschweiz wurden fünf Autobahn-Tankstellen getestet, in der Westschweiz drei und im Tessin eine. Ein «Gut» erhielten in der Gesamtbewertung Rose de la Broye und Würenlos Nord. Nur gerade ein «Ausreichend» gab es für Bellinzona Süd, Gotthard West, La Côte Nord, Grauholz Süd, Saint Bernard, Pratteln Nord und Thurau Nord. Weiterlesen...
OP-Teams beklagen Hygienemängel
Hygienemängel an hessischen Kliniken haben zuletzt immer wieder zu Schlagzeilen geführt. Eine Frankfurter Befragung unter OP-Schwestern und -Pflegern untermauert den Vorwurf massiver Probleme in den Operationssälen.
Das "OP-Barometer 2011" der Fachhochschule Frankfurt gibt Hinweise auf massive Mängel in der Krankenhaus-Hygiene. Laut der Umfrage unter mehr als 2.000 OP- und Anästhesiepflegekräften fehlt es in den Operationssälen an geeignetem Material und Personal.
OP-Personal sieht Gefahr für Patienten
Fast die Hälfte der Befragten sieht eine wachsende Gefahr für die Patienten. "Der Patient erfährt im OP oft nicht mehr die Betreuung, die er erfahren sollte", sagt Busse. So würden sie beispielsweise falsch auf dem OP-Tisch gelagert. Und die Operationsteam hätten nicht gut genug geschultes Pflegepersonal zur Verfügung. "Unser Problem ist, dass wir mittlerweile viel zu wenige OP- und Anästhesiepflegekräfte haben, um die hohe Anzahl an Operationen quantitativ und qualitativ abarbeiten zu können", so Busse.
Hygienemängel an hessischen Kliniken
Im vergangen Jahren sorgte verschmutztes OP-Besteck an zwei hessischen Krankenhäusern für Schlagzeilen. Betroffen waren die Kliniken Fulda und Kassel. Dort wurden Flugrost und Verunreinigungen festgestellt. Operationen wurden abgesagt, OP-Säle geschlossen, externe Instrumentarien herbeigeholt. Auch an der Uniklinik Gießen und Marburg wurden Vorwürfe laut, die Behörden sahen aber keine Hygienemängel. In der Politik entbrannte eine Diskussion über Mindeststandards bei der Hygiene. Weiterlesen...
Kaltes Plasma

EHEC bilden Biofilme auf Keimlingen, Pflanzen und Sprossen: Kaltes Plasma aus Elektronen & Ionen befördert EHEC O104:H4 in die EHEC-ewigen Bakteriengründe.
Nach 20 Sekunden Plasma-Behandlung sinkt die Bakterienanzahl auf ein 100.000stel
In Saus und Braus mäht der kalte Plasmagraus die EHEC-Bakterien darnieder, mehr als 100 EHEC-Bakterienkulturen hauchten unter Elektronen- und Ionenbeschuss ihr gram-negatives Leben im Städtischen Klinikum München-Schwabing gramvoll aus: Bei der Untersuchung verwendeten die Wissenschaftler auch Prototypen von etwa taschenlampengroßen Plasma-Geräten, diese könnten für normalsterbliche Verbraucher vielleicht bald in der heimischen Küche gegen normalsterbliche Aliens und EHECs einsetzbar sein – brutalstmöglich dezimierte der Plasma-Taschenlampen-Prototyp die EHEC-Erreger in 20 Sekunden auf ein 100.000stel des Ausgangswerts: "Diese Prototypen müssen nun noch zur industriellen Reife gebracht werden", sagt Prof. Morfill. Weiterlesen...
Vogelgrippe ist tödlich, aber kaum ansteckend. Schweinegrippe hoch infektiös, aber selten letal. Und beides kombiniert?
H5N1-Virus (Vogelgrippe)Holländische Forscher haben aus Viren der Vogel- und Schweinegrippe ein Supervirus geschaffen. Nun wird befürchtet, dass dieses als Biowaffe missbraucht wird.
Das Virus von Ron Fouchier ist hochansteckend und tödlich – und könnte Millionen von Menschen dahinraffen (die Mortalitätsrate beträgt angeblich 70%). Dies lassen Tests im Labor befürchten. "Dieses Virus wird so leicht übertragen wie gewöhnliche Grippeviren", zitiert die FAZ den holländischen Virologen. Er will die Menschheit vorbereiten, falls ein solches Virus in der Natur entsteht: «Wir wissen nun, an welchen Impfstoffen wir forschen müssen.» Experten befürchten aber, dass das Hochrisikovirus vor allem eine Biowaffe ist.
Das NSABB muss nun entscheiden, ob Fouchiers Forschung veröffentlicht werden darf. Dann könnte theoretisch jeder das Virus nachbauen. "Schwierig ist das nicht, wenn man genug Geld, Know-how und ein modernes Labor hat", sagt der Berner Immunologe Beda Stadler. Gemäss Strategieexperte Albert Stahel wären vor allem Staaten am Virus als Biowaffe interessiert: "Jedes Land, das ein anderes auslöschen möchte, würde dieses Virus wollen." Er warnt eindringlich davor, die Forschung zu publizieren. Auch Cédric Invernizzi vom Labor Spiez, dem Schweizerischen Institut für ABC-Schutz, mahnt zur Vorsicht: "Die Forscher müssen sich sehr genau überlegen, was sie wie veröffentlichen, um kein Rezept zu liefern, das Virus nachzukochen." Weiterlesen...
Schnuller-Skandal in Frankreich: Krebserregendes Gas

Millionen Baby-Schnuller und Sauger, die in französischen Krankenhäusern zum Einsatz kamen, sind seit Jahren mit einem krebserregenden Mittel sterilisiert worden. Das Gesundheitsministerium in Paris bestätigte an diesem Donnerstag den Einsatz des krebserregenden Gases Ethylenoxid. Das Gas ist in Frankreich - ebenso wie in Deutschland - verboten.
Das Gas wird in der Regel zur Desinfektion medizinischer Geräte verwendet, darf aber nicht für Gegenstände verwendet werden, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Dasselbe gilt für Fläschchensauger. Weiterlesen...
90 Tote wegen mangelnder Hygiene in Kliniken (Spiegel)

Skandal in britischen Krankenhäusern: Krankenschwestern haben einem Behördenbericht zufolge die Hygiene vernachlässigt und sogar Patienten in ihren Exkrementen liegen lassen. Die Folge: Mehr als 1000 Menschen haben sich mit Bakterien infiziert, 90 sind gestorben.
Infektionen mit Bakterien, die gegen nahezu alle bekannten Antibiotika resistent sind, haben in Großbritannien in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. Ein weit verbreiteter Erreger ist der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA). Während in den neunziger Jahren nur fünf Prozent aller Fälle von Blutvergiftung auf MRSA zurückzuführen waren, sind es inzwischen mehr als 40 Prozent. Weiterlesen...
